 |
STRATOR® |
 |
 |
 |
 |
ist eine neuartige Reihe von thermoplastischen Kunststoffen, die extrem hohe
mechanische und thermische Eigenschaften, kombiniert mit einfacher Verarbei-
tung und kurzen Zykluszeiten, erreichen. |
 |
Die mechanischen Eigenschaften von STRATOR® erzielen deutliche Vorteile
gegenüber Hochtemperaturwerkstoffen wie PEEK, PPS oder PPA in Temperatur-
bereichen von 80°C-180°C.
Die bei den traditionellen Hochtemperaturwerkstoffen bekannten unerwünschten
Nebeneffekte, wie hohe Rohstoff- und Verarbeitungskosten, Werkzeugtempera-
turen von weit über 130°C und ein kritisches Verarbeitungsfenster treten bei
STRATOR® nicht auf. |
 |
Die hohen mechanischen Eigenschaften werden über ein, während des Spritz-
gussprozesses entstehendes Glassfasernetzwerk erzielt, welches für optimale
Kraftübertragung der Polymermatrix auf das Fasergerüst sorgt. |
 |
| Signifikante Vorteile der STRATOR® Fasernetzwerkstruktur |
 |
hohe Festigkeit auch bei hohen Temperaturen
hohe Steifigkeit und geringer Verlust der Steifigkeit bei erhöhten Temperaturen
sehr hohe Kriech- und Ermüdungsbeständigkeit
isotrope mechanische Eigenschaften und isotropes Schwindungsverhalten
hohe Scherfestigkeit und hoher Berstdruck
sehr glatte Oberflächenbeschaffenheit |
 |
| Metallersatz durch STRATOR® |
 |
Während der letzten Jahre ist der Einsatz von STRATOR® explosionsartig
angestiegen. Grund dieses Anstiegs ist, neben Kosten- und Gewichtsein-
sparung, eine grundlegende Änderung der Rohstoffmärkte:
Aluminium hat sich erheblich verteuert, während die Preise für STRATOR® stabil
geblieben sind. Im Gegensatz zu Metall, bieten Kunststoffteile eine Reihe von
Vorteilen: |
 |
kürzere Produktionszyklen
geringere Investitionen in Maschinen und Werkzeuge
Eliminierung von Nachbearbeitung, wie z.B. mechanischer Bearbeitung oder Lackierung
keine Korrosionsbildung |
 |
| Vergleich von mechanischen Eigenschaften |
 |
Im Vergleich zu vielen Magnesium- und Zink - Druckgusslegierungen zeigt
STRATOR® eine vergleichbare Performance über einen breiten Temperatur-
bereich von -30 bis +200°C. In Bezug auf Steifigkeit zeigt Metall einen höheren
Zug E-Modul als STRATOR®. Dennoch erlaubt die größere Design-Freiheit bei
STRATOR® eine Erhöhung der Teilesteifigkeit bei strategischer Platzierung von
dünnwandigen Verrippungen |
 |
| Kriechverhalten |
 |
Das Kriechverhalten von STRATOR® bei erhöhter Temperatur ist besser, als
das von Zamak 3 oder Magnesium AZ91D, jedoch nicht so gut wie Magnesium
AE42 oder Aluminium A380. Der Vorteil von STRATOR® ist, dass es mehr Kriech-
dehnung aufnehmen kann, bevor ein Bauteil versagt (Kriechbruch).
Für Metalle gilt eine maximale Kriechverformung von 0,1% vor Kriechbruch,
während für STRATOR® 0,8% - 1,0% Gesamtdehnung als Grenzwert gilt. |
 |
| Fazit |
 |
In vielen Fällen können hochfeste thermoplastische Compounds eine kosten-
effiziente Alternative zu Metall- Druckgussteilen sowie kostspieligen Compounds
auf Basis von z.B. PEEK, PPS und PPA sein.
EPIC Polymers verfügt über langjährige Erfahrungen und viele Designdaten, die
Ihnen helfen, neue Projekte mit STRATOR® zu realisieren oder eine Materialum-
stellung in einer bereits existierenden Anwendung vorzunehmen. |